Blog der Lösungsfabrik

Qualitätsmanagement und ISO 9001

Essenziell und erreichbar: Qualitätssicherung bei Übersetzungen

Seit geraumer Zeit boomt der globale Handel – eine Tatsache, die Unternehmen attraktive Möglichkeiten eröffnet, ihre Geschäfte auf immer neue ausländische Märkte zu expandieren. Um auf internationaler Ebene die Gunst neuer Kunden zu gewinnen, ist die Darbietung ausdrucksstarker Inhalte ein absolutes Muss. Allerdings nicht nur in der Mutter- sondern auch in der Fremdsprache. Eines gilt es in diesem Zusammenhang unbedingt zu beachten: die sogenannte „linguistic correctness“. Nachfolgend die Gründe, weshalb qualitativ hochwertige Übersetzungen unverzichtbar sind und wie sie sichergestellt werden.

 

Eine Frage des inhaltlichen Verständnisses

Potenzielle Neukunden möchten stets in ihrer jeweiligen Muttersprache erreicht werden. Nur auf diese Weise bekommen sie ein richtiges Verständnis für die Inhalte und gewinnen Vertrauen zum Produkt und dem Anbieter. Daraus folgt, dass Firmen ihre Dienstleistungen oder Produkte in verschiedenen Sprachen anbieten sollten, wenn sie wirklich Erfolg haben wollen. Hinsichtlich Contents und Grammatik sind korrekte Übersetzungen nicht nur hilfreich, sondern essenziell. Schließlich gilt es, peinliche Tritte ins Fettnäpfchen um jeden Preis zu verhindern.

Fehler bei der Übersetzung von Produkt- oder Dienstleistungsbeschreibungen ziehen unter Umständen fatale Auswirkungen nach sich. Einige Beispiele zur Veranschaulichung: Tatsächlich führten heftige Übersetzungsverwirrungen bereits dazu, dass sich bestimmte Personengruppen angegriffen fühlten und daraufhin gegen das für die Schmach verantwortliche Unternehmen demonstrierten. Solche Aufmerksamkeit erregenden Aktionen kosten die Firmen sehr viele Kunden – und damit einhergehend auch eine Menge Geld. In extremen Fällen bedingen falsche Übersetzungen sogar körperliche Schädigungen von Menschen. Fallbeispiel Krankenhaus: Eine ungenügende Beschriftung des OP-Materials beziehungsweise fehlerhafte Interpretation derselben durch das operierende Personal hatte zur Folge, dass einigen Patienten falsche Kniegelenke eingesetzt wurden. Derartige und ähnliche aus qualitativ mangelhaften Übersetzungen entstehende Fehler können zu Anzeigen und Verurteilungen mit zum Teil empfindlichen Strafen führen.

Um solche Horrorszenarien zu umschiffen, sind kostenlose Übersetzungstools wie der Google Übersetzer, Bing Translator oder Babelfish sowie günstige Lokalisierungssoftware wie der Free Language Translator für wichtige Übersetzungen in Unternehmen absolut tabu. Vielmehr sollten Unternehmen sich an professionelle Übersetzungsbüros wie etwa TypeTime Translations wenden, die kompetente Mitarbeiter beschäftigen und die Qualität der Übersetzungen sichern. Aber wie?

 

Qualitätssicherung bei Übersetzungen

Ausschließlich professionelle Übersetzer vermögen Unternehmen das zu garantieren, was sich „linguistic correctness“ nennt. Um die höchstmögliche Qualität ihrer Übersetzungen zu sichern, folgen sie bestimmten Systemen, die in der EN 15038 beziehungsweise ISO 17100 festgeschrieben sind. Bei der EN 15038 handelt es sich um die Europäische Qualitätsnorm für Übersetzungsdienstleistungen – die ISO/DIS 17100 Zertifizierung ist deren Nachfolgerin. Als wesentlicher Bestandteil beider Richtlinien fungieren die fachliche Prüfung und das Korrekturlesen der Übersetzung durch einen Dritten, ganz im Sinne des sogenannten Vier-Augen-Prinzips. Dies gewährleistet eine größere Objektivität und damit einhergehend auch höhere Qualität des übertragenen Textes. Wird die umfassende Prüfung eingeschränkt oder komplett weggelassen, kann dies enorm negative Auswirkungen auf die Stimmigkeit des Endprodukts haben.

Einen weiteren bedeutsamen Faktor bildet das Fachwissen. Jeder Übersetzer sollte lediglich Texte transferieren, in deren thematischem Gebiet er sich hervorragend auskennt. Nicht auszudenken, was passieren könnte, wenn ein Kulturexperte medizinische Fachtexte übertrüge oder umgekehrt. Insofern ist es für einen professionellen Fachübersetzer unerlässlich, nur solche Aufträge zu bearbeiten, die in seine Fachgebiete fallen.

Darauf aufbauend verlangen die EN 15038 und ISO 17100, dass Übersetzer dem Muttersprachenprinzip folgen. Das heißt, sie übertragen Inhalte aus Fremdsprachen, die sie sehr gut beherrschen, in ihre Muttersprache – nicht aber umgekehrt. Exemplarisch sei ein deutscher Muttersprachler herangezogen, der mit dem Italienischen und Spanischen bestens vertraut ist. Er übersetzt demnach italienische und spanische Texte seines Fachgebiets ins Deutsche nie jedoch deutsche Texte ins Italienische oder Spanische.

Um die speziellen Anforderungen des Unternehmens, welche die jeweilige Übersetzung benötigt, zu 100 Prozent zu erfüllen, ist über die genannten Punkte hinaus eine enge Kooperation zwischen Auftraggeber und Übersetzer essenziell. Zur Sicherstellung, dass diese besonders wichtigen und all die anderen Regeln innerhalb der Norm erfüllt werden, führen professionelle Übersetzungsbüros regelmäßig umfassende Kontrollen ihrer Mitarbeiter durch. Nur wer die komplexen internen Tests, bei denen neben der Übersetzungsqualität auch Zuverlässigkeit und Genauigkeit eine große Rolle spielen, besteht, bekommt tatsächlich Aufträge zugeteilt.

 

Aufmerksamkeit erregen – aber richtig!

Selbstverständlich ist es für Unternehmen wichtig, Aufmerksamkeit zu erregen, um Neukunden im Ausland zu werben – jedoch nicht um jeden Preis. Schlimme Übersetzungsirrtümer sind jedenfalls nicht das passende Mittel zum Zweck. Demgegenüber verhelfen geistreiche Texte, die tadellos in die gewünschten Fremdsprachen übertragen sind, zweifelsohne zum Erfolg. Um dieser Voraussetzung Rechnung zu tragen, empfiehlt es sich für jede Firma, ein professionelles Übersetzungsbüro, das zur Qualitätssicherung der EN 15038 beziehungsweise ISO 17100 folgt, mit den geforderten Übersetzungen zu beauftragen. So lassen sich Sprachbarrieren durchbrechen und erste Schritte in Richtung einer erfolgreichen Zukunft im Ausland vollziehen!

 

Hierbei handelt es sich um einen Gastbeitrag der TypeTime Translations GmbH

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